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LK-West 2004/2005: FSV Hildburghausen – FC Union 1:4 (0:4)

Schon zur Halbzeit alles klar

Im drittletzten Auswärtsspiel der Saison ließen die Schützlinge von Trainer Bodo Liebetrau ihrem Gegner keine Chance und kehrten mit einem verdienten 4:1-Erfolg zurück. Den Grundstein legten die Unioner bereits vor dem Wechsel, als man 4:0 in Front lag. Danach schaltete unsere Mannschaft ein paar Gänge zurück, ließ die Platzherren nur noch zum Ehrentreffer gelangen. Es begann eigentlich wie geschmiert für die Gäste, die bereits nach sieben Minuten einen Handelfmeter zugesprochen bekamen, den Hagen Gallien sicher verwandelte. Das 2:0 ließ nicht lange auf sich warten, Domenique Sellmann legt schön für Swen Zahn auf, der noch den FSV-Keeper umspielt und vollendet (17.). Sellmann erhöhte wenig später auf 3:0 für sein Team, da waren alle Fronten geklärt. Swen Zahn und Frank Reinecke hatten noch Pech, der Pfosten verhinderte weitere Treffer. Ein schönes Geburtstagsgeschenk machte sich Valeri Morosov, der gemeinsam mit Jan Riemann seinen Ehrentag hatte, der seinen ersten Landesklassentreffer zum 4:0 markierte. Die 2.Hälfte brachte für die Unioner nicht mehr viel positives. Der unsichere Schiri gab für die Platzherren einen schmeichelhaften Foulelfmeter, so daß der FSV verkürzen konnte. Danach gab es noch zwei Platzverweise für unsere Mannschaft. Zunächst sah Hagen Gallien die Ampelkarte, kurz vor Ultimo mußte der eingewechselte Wolfgang Mai mit einer Roten Karte vom Feld (88.). Nach einem bösen Foul seines Gegenspielers revanchierte sich der A-Juniorenspieler mit einer Tätlichkeit. Der Schiedsrichter verwies beide Akteure zurecht des Feldes. Beide Platzverweise waren vermeidbar und engen den Handlungsspielraum des trainers in den nächsten Wochen leider ein. Schon in dieser Partie fehlten viele Akteure der Stammformation wegen Krankheit oder Verletzung. Mit dem Erfolg sicherte unsere Mannschaft vorzeitig die Klasse, und kann vielleicht noch etwas in der Tabelle klettern. Schon jetzt einmal der Hinweis, daß die Unioner am 21.5. den Spitzenreiter Heiligenstadt im Auestadion empfangen. Vielleicht vorerst das letzte Derby gegen die Eichsfelder, die nach derzeitiger Tabellenkonstellation wieder ins Thüringer Oberhaus zurückkehren. Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit dem ehemaligen Unioner Falk Wedekind, der vor Saisonbeginn nach Heiligenstadt wechselte.