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LK-West 2005/2006: FC Union – Grün-Weiß Siemerode 0:2 (0:0)

Zuschauer: 400 Schiedsrichter: Fraatz (Wipperdorf) Torfolge: 0:1 Andre Thüne (54.); 0:2 Andre Thüne (73.)

Spielbericht von Wolfgang Marr Quelle: www.thueringer-allgemeine.de

Rink verhinderte größere Katastrophe der Elf in roten Trikots

Die Katastrophe hatte sich bereits in der Anfangsphase angedeutet, als Siemerode zum ersten Mal gefährlich vor Rinks Kasten gelangte und spätestens nach der zweiten Ecke für Siemerode brannte es lichterloh nach einem Kopfball von Andre Thüne. Der Spielertrainer der Grün-Weißen hatte seine Mannschaft clever eingestellt, die sich nicht einigelte, sondern im Mittelfeld stets kompromißlos störte und selbst durch schnelle Spielweise für Konter sorgte, die der an diesem Tag indisponierte n Unionverteidigung , Schönheit langsam, der aus Landesligazeiten bekannte Schmidt auf der anderen Seite, hatte auch seine liebe Müh und Not, enorm viel Arbeit bereiteten. Da half auch nicht auf der Gegenseite die hohe Eingabe von Reinecke auf Sellmann. Denn Schiedsrichter Fraatz bemerkte dessen Handspiel und aberkannte den Treffer aus dreizehn Metern berechtigt. Die Zeit des Abtastens wurde beidseitig schnell aufgehoben. Man bemühte sich um scharfe Pässe über die Außenbahn, wo bei Union Hilbrecht und Sellmann mehrfach hinten aushelfen mussten, was allerdings wieder die Angriffswirkung lähmte. So kam, was kommen musste, Siemerode nutzte nach der Halbzeitpause einen Stellungsfehler von Gallien und Schönheit , den auch Bartsch nicht mehr ausbügeln konnte und erzielte, als Rink seinen Kasten verlassen musste, das 0:1 nach einem Konter durch Andre Thüne (59.). Zu diesem Zeitpunkt hatte Keeper Rink bereits ein halbes Dutzend Mal Kopf und Kragen riskiert, beim Herauslaufen, bei Fußabwehr und mit einer Handspitze, hatte er den Rückstand noch verhindert. Als aber Iffarth einen Querpaß statt zu den eigenen Mannen auf den Gegner lieferte, war das Unheil zum zweiten Mal da. Rink versuchte erneut alles und erneut behauptete sich Andre Thüne beim Konter mit dem 0:2 (73.) von halbrechts. Union machte nun einen Doppelwechsel. Marcel Müller mühte sich hinten und vorn, zeigte Elan, den andere vermissen ließen. Die Katerstimmung aber war nicht mehr abzuwenden. Die Halbzeitbesprechung hatte also keinen Erfolg gezeigt und was das Mittelfeld angeboten hat, war schlicht eine Katastrophe. Allein Bartsch sorgte in der Abwehr für einigermaßen Halt, rettete mit Übersicht, aber auch einmal in der zweiten Hälfte nur auf Kosten von Gelb, das stark an Rot grenzte, wobei die Meinungen unterschiedlich gewesen sind, ob er letzter Mann war oder. Man erlebte nur noch Stückwerk, Reinecke rannte sich immer wieder fest und Zahn köpfte sechs Mal nicht in das Gehäuse , sondern daneben oder gar drüber, Sellmann leistete sich ein Frustfoul. So geht Mühlhausen schweren Landesklassezeiten entgegen.

Der FC Union spielte mit: Rink, Bartsch, Schmidt, Schönheit, Kagramanjan (63. Müller), Iffarth, Gallien, Sellmann, Zahn (80. Scholz), Reinecke, Hilbrecht (63. Kummer)