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LK-West 2005/2006: FC Union – EFC Ruhla 1:1 (1:1)

Zuschauer: 180  / Schiedsrichter: Lutz Specht (Tiefenort) / Torfolge: 1:0 Kummer (30.), 1:1 Leinhos (38.)

Mit einer tollen Leistung warteten die Unioner auf dem schwer bespielbaren Nebenplatz des Auestadions auf. Einziger Wehrmutstropfen am Ende war das Ergebnis, denn aufgrund der deutlichen Chancenvorteile wäre der Dreier verdient gewesen. Vom Anpfiff weg merkte man den Liebetrau-Schützlingen das gestiegene Selbstbewusstsein an. Die kleine Serie von vier ungeschlagenen Spielen brachte nicht nur einige Plätze in der Tabelle sondern auch mehr Sicherheit in die eigenen Aktionen. Nach einem gefährlichen Freistoß des EFC in der 2. Minute gehörten den Gastgebern die ersten 25 Minuten. Über Libero Jens Beilfuß und Mittelfeldspieler Artur Kagramanjan liefen die Angriffe der Platzherren, sie setzten die Offensivspieler der Unioner einige Male gefährlich in Szene.

In dieser Phase hatte Ruhla Glück und einen guten Torwart Stephan Kümmel, der eine Führung des FC verhinderte. Marcel Müller, Daniel Schmidt und Frank Reinecke hatten Hochkaräter im Minutentakt, doch entweder standen der Gästekeeper oder zweimal die Querlatte im Weg. So konnte sich Ruhla aus der Umklammerung befreien und selbst für Entlastung sorgen. Kam dabei etwas auf das Uniontor, war jedoch Keeper Ronny Rink ein souveräner Rückhalt. Nach einer halben Stunde dann doch die mehr als verdiente Führung der Platzbesitzer. Stefan Kummer nahm einen Abpraller aus 25 Metern direkt, wie an der Schnur gezogen schlug sein Knaller halbhoch links ein – 1:0. Der Schiedsrichterassistent zeigte zwar Abseits an, doch nach Rücksprache entschied Schiedsrichter Lutz Specht auf Tor, da es sich um passives Abseits eines nicht eingreifenden Akteurs handelte. Mit dem Rückstand wurden die Aktionen der Gäste gefährlicher. Sie drängten Union in deren Hälfte und prüften mehrmals Keeper Rink. Der versuchte lautstark die Mittelfeldspieler zu mehr Konzentration zu animieren. Ruhla setzte nach, nutzte die kleine Schwächephase des FC Union und kam zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient durch Soeren Leinhos zum 1:1 (38.). Das rüttelte die Unioner wieder wach, die Aktionen der Gastgeber wurden nun wieder zielstrebiger.##Nach dem Wechsel ging die Partie mit Offensivfußball von beiden Vertretungen weiter. Bei den kalten Temperaturen sorgten die engagierten Leistungen beider Teams für Kurzweil auf den Rängen. Dem FC merkte man dabei an, dass er unbedingt den vierten Sieg in Folge wollte, die Gastgeber bestimmten die Partie eindeutig bis zum Schluss. Der EFC blieb bei seinen Kontern gefährlich, die Unionabwehr stand jedoch sehr sicher. Gästekeeper Kuemmel rückte zusehends in den Mittelpunkt, zeigte sich aber auf dem Posten. Erneut Pech hatten die Schützlinge von Trainer Bodo Liebetrau in der Schlussphase , als der EFC-Schlussmann schon zweimal geschlagen war und die Bälle von Daniel Schmidt in der 86. und Dominique Sellmann jeweils am Pfosten landeten. Bei letzterer Chance waren die Gäste nur noch zu zehnt. Torschütze Leinhos wurde in der 88. nach Schiedsrichterbeleidigung des Feldes verwiesen.##Die Zuschauer und Vereinsvertreter waren zwar nicht mit der Punkteteilung, aber dafür mit der gebotenen Leistung der Unioner zufrieden.

FC Union: Rink, Schönheit (GK), Beilfuß (GK), Iffarth,  Kummer (61. Gallien), Kagramanjan, Müller (74.Schlunk), Morosov, Sellmann,Schmidt (GK), Reinecke

EFC Ruhla: Kümmel, Leinhos (88.RK), Amann, Bergemann, Dorn (GK), Malsch, Ludwig (68. Darr), Fuchs (GK), Linß, Siebert, Fehr (GK) 75. Paul

 

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Der FC Union machte vor allem in den letzten 20 Minuten der Partie enormen Druck, die Ruhlaer Abwehr stand dabei vielbeinig und hatte bei 3 mal Latte und 1 x Pfosten gleich mehrfach das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite

 

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Artur Kagramanjan führte über weite Strecken Regie im Unionspiel

 

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Stefan Kummer (hier Anfang des Spieles rechts im Bild) erzielte in der 30. Minute mit sattem 25-Meter-Schuß die 1:0 Führung der Unioner

 

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Es war zum verzweifeln, auch Frank Reinecke bekam das Leder in der zweiten Halbzeit nicht ins Gästetor

 

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Sellmann’s Kopfball geht in der 90. Minute an den Pfosten