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LK-West 2005/2006: FSV Viernau – FC Union 2:3 (0:3)

FSV Viernau – FC Union 2:3 (0:3) / Zuschauer: 120 / Schiedsrichter: Pierre Leitschuh (Barchfeld)

Torfolge: 0:1 Reinecke (3.); 0:2 Reinecke (20.), 0:3 Reinecke (30.), 1:3 Heiner (82. FE), 2:3 Kramer (84.)

Dem FC Union fehlten zum Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten mit Gallien, Morosov, Schlunk, Kummer und Zahn gleich 5 Akteure. Auf dem schwer bespielbaren schneebedeckten Boden begannen vor allem die Viernauer mit Powerfußball. Bereits aber der erste Unionangriff sollte zeigen, dass der FC trotz der personellen Misere nicht gewillt war, auf dem ungewohnten Geläuf Punkte zu verschenken. So befördert nach einer Iffarth-Ecke der auffällig spielende Reinecke in der 3. Minute den Ball per Kopf an den Innenpfosten, von dort springt das Leder an den Rücken vom Lipsius und zum 0:1 ins Tor. Es folgten wütende Angriffe der Gastgeber, Unionabwehr musste dabei mehrfach auf der Hut sein und hatte zudem mit Rink einen überragenden Keeper.

Zudem kaufte Sellmann dem ehemaligen Landesliga-Torschützenkönig Heiner ein ums andere Mal den Schneid ab. Auf Gastgeberseite sorgte dennoch vor allem der agile Kramer für gefährliche Szenen vor dem Uniontor. Rink entschärfte gleich mehrfach in großem Stil, so auch in der 13. einen 18-Meterschuß von Ronis, als er diesen gedankenschnell an die Latte lenkte und Bartsch im Anschluß klären konnte. Es war trotzdem keineswegs eine einseitige Partie, denn der Doppelsturm der Unioner mit Schmidt und Reinecke zwang bereits in dieser Phase auch Keeper Lipsius zu mehreren Glanzparaden. So konnte dieser das Bartsch-Geschoß in der 20. gerade noch zur Ecke lenken. Im Anschluß an diese folgte das 0:2. Die Viernauer bekommen den Ball nicht aus der Gefahrenzone, das Leder springt zu Reinecke der aus 8 Metern Lipsius keine Chance läßt. Den Gastgebern merkte man jetzt den Schock an. So kam selbst das 0:3 wiederum durch Reinecke in der 30. nicht überraschend als der Unionstürmer mit platziertem Kopfball seinen Hattrick perfekt macht. Das 4. Tor blieb diesem versagt, da Lipsius in der 41. mit Glanzparade den Volleydrehschuß um den Pfosten lenkt.##Wer nach der Pause einen bedingungslosen Sturmlauf der Gastgeber erwartete, sah sich zunächst getäuscht, beide Teams neutralisierten sich jetzt im Mittelfeld. Dies sollte sich schlagartig ändern als zuerst Schmidt in der 54. nach einem Foul an der Seitenauslinie durch Schiri Leitschuh völlig überzogen Rot sah und kurz darauf auch noch Reinecke verletzt gegen Mai ausgewechselt werden musste. Von nun an kam kaum noch Entlastung nach vorn und die Gastgeber wachten nochmals auf. Die 10 Unioner setzten den Angriffen große Moral und Siegeswillen entgegen. Trotzdem stand Rink nun immer mehr im Mittelpunkt und glänzte mehrfach gegen Ronis, Städtler  und Kramer. Ein Treffer der Gastgeber in der 75. wurde wegen Abseitsstellung nicht gegeben. So dauerte es bis zur 82. als Heiner vom Elfmeterpunkt zum 1:3 traf. Zuvor wurde Beilfuß der Ball aus Nahdistanz im Strafraum an die Hand geschossen. Nur zwei Minuten später war es Kapitän Kramer der in eine Eingabe grätscht und das Leder zum 2:3 einschiebt. Bange Minuten nochmals für die Unioner und eine endlos erscheinende Nachspielzeit. Dann der Schlusspfiff und grenzenloser Jubel bei Mannschaft und Fans..##Als Erkenntnis bleibt, dem FC Union muss vor keiner Mannschaft dieser Liga bange sein !

Der FSV Viernau spielte mit: Lipsius; Woratsch (65. Giessler); Ronis; Hannes,A.; Pauler; Hannes,N.; Städtler (GK); Arndt (GK); Heiner; Kramer; Döll

Der FC Union spielte mit: Rink (GK); Rink; Scholz; Schönheit (GK); Sellmann; Beilfuß; Iffarth (80. Schulz); Kagramanjan (GK); Müller (GK); Bartsch (GK); Schmidt (54. RK); Reinecke (57. Mai)

 

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Dennis Bartsch trieb die Unioner immer wieder an.

 

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Frank Reinecke erzielt in dieser Situation in der 3. Minute das 0:1.

 

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Auch Daniel Schmidt (verdeckt) zeigte wieder eine solide Partie.

 

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Rene Schönheit beim Kopfball

 

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A-Junior Robert Scholz spielte durch und setzte Akzente.

 

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Dominique Sellmann (im Hintergrund) schaltete Goalgetter Heiner aus

 

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Die Viernauer bei einem ihrer zahlreichen Angriffe.