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LK-West 2005/2006: FC Union – SV EK Veilsdorf 2:0 (2:0)

Schiedsrichter: Fratz (Wipperdorf) / Zuschauer: 140 / Torfolge: 1:0 Bartsch (15. FE), 2:0 Reinecke (34.)

Spielbericht von:  (te/cb) / Quelle: www.thueringer-allgemeine.de

Ein solider Heimauftritt, mit der, zumindest in der ersten Hälfte, besseren Spielanlage brachte Union den Sieg. Der frühe Vorsprung wurde in der zweiten Hälfte dann allerdings nur noch verwaltet, Veilsdorfs drückte, aber die Union-Abwehr stand sicher. Dennis Bartschs Orientieren nach vorn wurde gelohnt: An beiden Union-Toren war der 34-Jährige beteiligt. Schon nach zehn Minuten zog er auf der linken Seite zur Grundlinie und wurde an der Strafraumgrenze gelegt. Übersah Veilsdorfs Otto bei einem schnellen Gegenzug noch seinen Nebenmann Luther, fand der Ball beim Doppelpass zwischen Reinecke und Kagramanjan jeweils seinen Abnehmer. Doch Reinecke wurde im Strafraum gelegt. Beim Elfmeter ließ Bartsch Torwart Ritter mächtig alt aussehen (15.).

Schlecht sah die Deckung des Gastgebers aus, als der Gast über rechts angriff und die komplette Abwehr über den halbhohen Ball schlägt, aber die Veilsdorfer den Ball ebenfalls verpassten.##Es war ein Trio, das zumeist an den ansehnlichen Union-Spielzügen beteiligt war: So in der 28., als Müller nach Doppelpass mit Kagramanjan den Ball auf den im Abseits stehenden Kummer weitergab. Kummer war von Union-Trainer Bodo Liebetrau in den Angriff beordert worden; Dominique Sellmann dagegen blieb ein weiteres Spiel in der Defensivabteilung. Müller ließ dann in der 30. bei einem Solo von der Mittellinie zwei Veilsdorfer aussteigen; seine Abschlussschwäche war aber unverkennbar. Die Gäste kamen in dieser Phase zu wenig: Ein Freistoß in der 34., der weit über das Rink-Tor gegangen war, war schon das einzig Notierenswerte. Einen schnellen Spielzug über Kummer auf die linke Seite zu Bartsch, der sich durchsetzt und zu Reinecke flankt, schloss Reinecke völlig frei per Kopf aus Nahdistanz ab. Wie im Training. Zwei Minuten später fast eine identische Situation: Müller, mit viel Einsatz bei einem Zweikampf auf der linken Seite, flankt über den Strafraum nach rechts zu Kummer, der Reinecke in der Mitte die nächste Kopfballmöglichkeit bietet. Mit zwei Distanzschüssen sorgte Kagramanjan kurz vor der Pause noch für Achtungszeichen (32., 39.). Der Gast war mit zwei Gegentoren gut bedient. Für Sellmanns gute Defensivarbeit sprach die Situation in der 48.: Er klärte sicher und äußerst forsch gegen Schüler, der Beilfuß, nach seiner Knie-Operation erstmals über 90 Minuten wieder dabei, hatte aussteigen lassen. Positiv: Den Großteil der Zweikämpfe konnten die früh störenden Gastgeber für sich entscheiden. Negativ: Kagramanjan musste in der 51. mit Rot vom Platz nach einem Revanchefoul gegen Hoffmann an der Mittellinie. Veilsdorf machte für den Rest der zweiten Hälfte das Spiel, ohne zu Großchancen zu kommen. Auf der anderen Seite waren Unions Konter zu harmlos, blieben oft im Ansatz stecken. Einzig Morozow (62. und 76.) kam nach Vorarbeit von Walter und Reinecke zu zwei gefährlichen Schüssen. Rink dagegen war beschäftigt, auch in Manier eines Liberos (87.), in der 90. klärte er mit Fußabwehr gegen Hofmann an der Strafraumgrenze; der Veilsdorfer forderte einen Elfmeter und sah dafür Gelb. Die größte Union-Chance hatte mit einem Kopfball Kummer nach einem Freistoß von Iffarth. Dem ebenfalls eingewechselten Walter fehlte dagegen die gedankliche Frische, nachdem er am Mittag schon eine Stunde lang beim 9:0-Sieg der A-Junioren in der Landesliga gegen Suhl mitgewirkt hatte. – Mit diesem 2:0 stoppte Union Veilsdorfs Serie von sieben Spielen ohne Niederlage.

Der FC Union spielte mit: Rink, Schlunk, Beilfuß, Gallien, Kummer, Kagramanjan, Müller (84.), Bartsch, Morosov, Reinecke (69. Walter), Sellmann

Der SV EK Veilsdorf spielte mit: Ritter, Otto (68. Wirsing), Lutter, Keller (46. Weikard), Langguth, Höfer, Goldschmidt, Kreußel, Schüler, Hofmann, Trier (46. Kieser)

 

 

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Dennis Bartsch (links) gehörte zu den auffälligsten im Uniondress (Bild – Thüringer Allgemeine / Claudia Bachmann)

 

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Frank Reinecke erzielt in der 34. Minute per Kopf das 2:0 (Bild – Thüringer Allgemeine / Claudia Bachmann)

 

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Nachwuchstalent – Robert Walter (rechts) kam noch 20 Minuten zum Einsatz (Bild – Thüringer Allgemeine / Claudia Bachmann)