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LK-West 2005/2006: EFC Ruhla – FC Union 4:1 (1:1)

Zu Neunt ohne Chance

Schiedsrichter, Martin Fischbach (Erfurt)

Zuschauer: 80 / Torfolge: 0:1 Mai (15.), 1:1 Armenat (45.), 2:1 Fuchs (67.), 3:1 Leinhos (69.), 4:1 Linß (88.)

Auf dem eher einem Kiesplatz ähnelnden Hartplatz im Ruhlaer Stadtteil Thal hatten die Gastgeber den besseren Start. Der schon wie im Hinspiel auffällig agierende Leinhos prüft in der 4. erstmals Rink, sein 14-Meterschuss stellt den Unionkeeper aber vor keine großen Probleme. In der 7. ist es wieder Leinhos, der nach Zuspiel aus 30 Metern sofort abzieht, knapp drüber. Die Unioner finden jetzt besser ins Spiel, lassen den Ball laufen und haben jetzt optische Vorteile. Geht der 30-Meter Freistoß von Beilfuß in der 13. noch drüber, macht es Mai 2 Minuten später besser. Nach Foul am Unionstürmer halbrechts vor dem Strafraum tritt Kagramanjan den fälligen Freistoß, der erreicht den Kleinsten der Partie, der im Stile eines Großen per Kopf zum 0:1 vollendet.

Wieder ist es dann Mai der in der 20. nach Sellmann-Paß nur um Zentimeter verzieht. Die Gastgeber übernehmen nun wieder zusehens die Initiative und setzen die Mühlhäuser Abwehr unter Druck. So ist Rink in der 21. bei Moschkau’s Schuss aus Mittelstürmerposition gefragt und in der 23. verzieht Leinhos aus 20 Metern nur haarscharf. Beim 25-Meter Freistoß von Armenat in der 26. muss sich Rink ganz lang machen und kratzt diesen aus dem Eck. Die nächste Ruhlaer Torchance resultiert eher dem Zufall, ein Torschuss der Gastgeber in der 31. gerät zum Querschläger und erreicht Warr, der plötzlich allein vor dem Unionkeeper auftaucht. Rink lässt sich aber nicht überwinden. Als alle bereits auf den Halbzeitpfiff warten, fällt doch noch das 1:1, den Querpaß vom in der Abwehr aufgebotenen Zahn fängt Armenat ab, der mit trockenem Flachschuss ins lange Eck Rink keine Chance lässt.##Nach der Pause versucht Ruhla nachzulegen. Die Unioner bekommen in der 47. den Ball nicht entscheidend aus dem Strafraum und haben Glück, dass der Schuss von Dorn sein Ziel verfehlt. Wieder ist es Rink, der in der 53. gegen Leinhos Kopf und Kragen riskieren muss, nachdem dieser 2 Unioner ausspielte und allein vor dem Keeper auftaucht. Auf der Gegenseite spitzelt Mai in der 55. Torwart Kümmel den Ball vom Fuß, kann dann aber das Leder nicht mehr erreichen. In der 61. erreicht Kummer’s Paß D. Schmidt, der für den erneut schwach spielenden Reinecke eingewechselt wurde. Der Lupfer des Uniontalentes über den Torwart ist aber zu schwach, so dass ein Ruhlaer Abwehrspieler vor der Linie klären kann. Es folgte der Kulminationspunkt der Partie, Rink wird in der 67. beim Fangversuch im Fünfmeterraum regelwidrig behindert und kann dadurch den Ball nicht festhalten, den Nachschuss eines Ruhlaers hält Beilfuß im Fallen mit der Hand – Rot für den Union-Libero und Strafstoß für Ruhla entscheidet Schiri Fischbach. Auch die erhobene Fahne des Linienrichters und dessen Einwände gegen die Entscheidung bringen Fischbach, der in der Folge sichtlich seine Linie verliert, nicht von seiner Meinung ab. Den Strafstoß von Fuchs pariert Rink, nicht aber dessen Nachschuss zum 2:1. Wieder ist es dann Leinhos, der sich in der 69. links durchsetzt und mit Schuss aus spitzem Winkel für das 3:1 sorgt. Fischbach sah zudem einen nicht vorhandenen Foulversuch von Zahn am Torschützen und gab dem Unioner Gelb-Rot, nachdem Zahn bereits in der 1. Hälfte Gelb sah. Zu Neunt waren die Unioner um Schadensbegrenzung bemüht, kassierten aber in der 88. aus klarer Abseitsposition noch das 4:1 durch Linß. Schade, dass eine absolut faire Partie so endete.

Der EFC Ruhla spielte mit: Kümmel, Skiba, Warr (43. Czerny), Moschkau, Bergemann, Dorn, Malsch, Leinhos (82. Wark), Fuchs, Armenat, Linß

Der FC Union spielte mit: Rink, Beilfuß (67. RK), Schmidt,M. (58. Schlunk), Zahn (69. GRK), Schönheit, Bartsch, Sellmann,  Kagramanjan, Kummer, Mai, Reinecke (54. Schmidt, D.)

 

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Rink kann den Elfmeter von Fuchs halten, der im Nachschuss zum 2:1 trifft (67. Minute)

 

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Gegen Ende der Partie standen die Unioner in einer fairen Partie mit 2 Feldspielern weniger auf dem Platz