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Testspiel: FC Union – Adler Weidenhausen (LL Hessen) 1:1 (0:1)

MÜHLHAUSEN (cb/te – Quelle: www.thueringer-allgemeine.de)

Eine direkt verwandelte Ecke von Bartsch brachte Union Mühihausen gegen den hessischen Landesligisten Weidenhausen aus dem Werra-Meißner-Kreis das verdiente 1:1. Allerdings: Steigerungspotenzial war zu erkennen vor dem Pokalspiel.

Beiden Mannschaften war anzumerken, dass es sich um das letzte Vorbereitungsspiel handelte, ehe am Freitag bzw. Samstag der scharfe Start vollzogen wird. Union setzt in dieser Saison auf die Jugend, das zeigte schon die erste gefährliche Aktion in der 3., als Stolze D. Schmidt bediente, dessen flacher Schuss nur knapp das Tor verfehlte.

Weidenhausen überzeugte mit seinen flinken Angreifern und seiner Ballsicherheit. Schäfers Schuss in der achten Minute gab einen Hinweis auf die Gefährlichkeit der Gäste. Reserven im Union-Spiel waren dagegen im Zusammenspiel zu erkennen. Der Ball lief zu selten über mehrere Stationen. Die junge Mannschaft braucht zweifellos noch etwas Zeit, deutete aber ihr Potenzial des öfteren an. So in der 10., als Schmidt nach Vorarbeit von Gallien und vom lauffreudigen Kagramanjan zum Schuss kam. Wie ballsicher die Gäste sind, zeigte sich in der
19., als Stolze und Bartsch ausgespielt wurden. Das Leder kam zu Pfeffer, der im Strafraum flach ins Eck abzog. Unhaltbar für Rink. Schön anzusehen ein Bartsch-Solo mit viel Raumgewinn in der 36., doch Sellmann verzog. Gefährlich auch ein Freistoß des 17-jährigen Baumbach, der abgefälscht wurde (51.). Als wirkungsvoll erwies es sich, Beilfuß in der zweiten Halbzeit die linke Außenbahn nutzen zu lassen. Als Flankengeber sorgte er für Belebung. Nach einer Stunde zwei Weidenhäuser Chancen
durch S. Schmidt (Kopfball, den Rink hielt, und dann wurde Rink zum Libero). Für ein Ausrufezeichen sorgte ein Sellmann-Schuss, bei dem Bagatsch sich auszeichnete (70.). Der verdiente Ausgleich inder 82.: Eine Beilfuß-Ecke kam auf Bartsch, der den Ball am langen Pfosten direkt nahm. Der Zug zum Tor war über die gesamte Spielzeit zu erkennen. Was fehlte, war die Genauigkeit im Zusammenspiel. Weidenhausen, ein fußballverrückter 850-Einwohner-Ort aus dem Werra-Meißner-Kreis, ist in der vergangenen Saison erneut in die Landesliga aufgestiegen und strebt einen Mittelfeldplatz an. Andre Gorges, zuletzt für Lengenfeld/Stein im Einsatz, fehlte zwar gestern, werde aber zum Stammaufgebot der Weidenhäuser zählen.