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Thüringer Landespokal: FC Union – SC Weimar 5:2 (4:0)

Spielbericht von Claudia Bachmann
Quelle: www.thueringer-allgemeine.de

Schmidt schob Zweifel weg

Mit einem verdienten Erfolg zog Union Mühlhausen am Samstag in die zweite Runde des Landespokals ein. Einer souveränen Vorstellung in der ersten Hälfte folgte eine Schwächephase in der zweiten, ehe sich die Mannschaft wieder fand.

„Dreht euch noch mal um und schaut euch das Ergebnis auf der Anzeigetafel an“, schimpfte Weimars Keeper Reiter. Seine Vorderleute hatten ihn mehrfach im Stich gelassen. Vor allem bei Standards standen die Unioner teils mutterseelenallein und nutzten dies.
Der junge Schmidt erzielte nach einer Kummer-Ecke von der linken Seite per Kopf bereits in der vierten Minute die Führung. Danach die beste Phase der Gäste in Abschnitt eins. Ronny Rink stand aber sowohl bei einem Distanzschuss von Hanf richtig (5.) wie bei einem Freistoß aus 25 Metern (12.). Es war der junge Schmidt, der die Richtungsänderung einleitete (16.). Er hatte sich im Mittelfeld stark durchgesetzt; seinen Pass aber konnte Mai nicht nutzen. Drei Minuten später zeigte Union noch einmal den großen Trumpf des Tages auf – die Standards. Eine Beilfuß-Ecke von der linken Seite nahm Gallien volley. Ein Traumtor.
In der 27. musste Mai nur noch den Ball über die Linie schieben, als Gallien auf der linken Seite sich hatte durchsetzen und zu Beilfuß passen können, der wiederum den jungen Stürmer bediente. Weimar hatte in dieser Phase noch Glück, nicht höher in Rückstand zu geraten, denn nur Sekunden nach dem 3:0 senkte sich ein Distanzschuss von Beilfuß auf das Netz.
Und es ging in diesem Tempo weiter: Kopfball Mai; Gallien-Schuss nach Beilfuß-Ecke, Distanzschüsse von Kummer und Kagramanjan. Alles in neun Minuten. In der 38. klingelte es erneut im Kasten von Reiter – Bartsch-Kopfball nach Gallien-Ecke (4:0). Die Worte von Weimars Trainer Armin Romstedt in der Halbzeitpause müssen deutlich gewesen sein. Eine unglückliche Aktion von Ronny Rink brachte den Gästen das erste Tor. Er hatte einen Ball genau in den Rücken von Gehre gefaustet, von wo er ins Tor sprang. Union hatte kaum Ideen zu bieten, um das Spiel wieder an sich zu reißen. Erschreckend, wie spielerisch Hanf durch Mittelfeld und Abwehr marschierte (4:2/62.).
Gefahr auch nach 68 Minuten, als die in dieser Phase konsterniert wirkende Abwehr nach einem Freistoß von Schulz den Ball nicht wegbekommt. Acht Minuten vor Schluss war es Schmidt, der alle Zweifel am Weiterkommen beiseite schob. Sellmann hatte im Mittelfeld aufgepasst, sein Laufduell gewonnen und damit mindestens 50 Prozent Anteil am fünften Treffer.
Unverständlich die große Zahl Gelber Karten, die Schiri Hofmann aus Sömmerda verteilte. Gerade mal 60 Sekunden war Tobias Matschiner im Spiel, als er für einen Ellenbogenstoß ins Gesicht Rot sah.

Torfolge: 1:0 Schmidt (4.); 2:0 Gallien (19.); 3:0 Mai (27.); 4:0 Bartsch (38.); 4:1 Gehre (50.); 4:2 Hanf (62.); 5:2 Schmidt (82.)
Schiedsrichter: Patrick Hofmann (Sömmerda)
Zuschauer: 170

 

schmidt

Daniel Schmidt erzielt per Kopf das 1:0 in der 4. Minute

 

bartsch

Dennis Bartsch trifft in der 37. Minute per Kopf zum 4:0