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Interview mit Klaus Itau – Es wird eine knüppelharte Rückrunde

Interview des Allgemeinen Anzeiger mit Klaus Itau
Das Interview führte (piek) / Quelle: www.allgemeiner-anzeiger.de

Unions Präsident Klaus ltau gibt Auskunft

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Vor uns liegt jetzt eine knüppelharte Rückrunde

Die Fuß­baller von Union sind in aller Munde. Neun Punkte Vorsprung auf den Zweiten, was soll da noch schief gehen. Der Allgemei­ne Anzeiger sprach mit dem Prä­sidenten Klaus Itau (55) über die aktuelle Situation und über die Aussichten seines Vereins.

AA:    
Herr Itau, sie müssten der glücklichste Mann in Mühlhausen sein, oder ?

K. Itau:
Das kann man schon so sagen. Dieser Tabellenplatz war nicht eingeplant. Eigentlich wollten wir erst 2008 richtig an­greifen. Aber wir nehmen es na­türlich auch schon früher.

AA:   
Welchen Anteil haben die beiden Trainer am Erfolg ?

K. Itau:
Einen sehr großen. Sie haben es gut verstanden, junge und erfahrene Spieler zu inte­grieren. Mit jedem Erfolg wächst das Selbstbewusstsein. In der Rückrunde brauchen Bodo Lie­betrau und Andreas Schramm die Jungs nur taktisch einstellen. Alles andere kommt von allein. Die Jungs wissen, um was es in den nächsten Wochen geht.

AA:   
Um den Aufstieg in die Landesliga ?

K.Itau:
Stimmt. Alles andere wäre gelogen.

AA:   
Was ist, wenn es am Ende nicht klappen sollte ?

K. Itau:
Dann bricht die Welt auch nicht, zusammen. Es gab ge­nügend Beispiele, wo plötzlich eine Mannschaft einen großen Vorsprung noch verspielte und gleichzeitig andere Teams einen großen Rückstand noch aufge­holt haben.

AA:
Wie reagiert die Stadt, wie reagieren die Menschen auf die Situation ?

K. Itau:
Es ist ein angenehmes Gefühl. Man wird auf der Straße angesprochen, man drückt uns die Daumen. Das spricht sich schon herum, dass Union so sou­verän auf Platz eins steht.

AA:
Ist denn Union auf einen möglichen Aufstieg vorberei­tet ?

K. Itau:
Organisatorisch auf je­den Fall. Die laufenden Kosten für Auswärtsfahrten und Schiedsrichterkosten sind nur unwesentlich höher als in der Landesklasse.

AA:
Wenn Sie träumen könn­ten, wo spielt Union im Jahr 2010 ?

K. Itau:
Über mehr, als über die Landesliga zu sprechen, wäre jetzt zu früh. Natürlich hat man Wünsche. Das ist klar, wenn man sich im Sport engagiert. Ich werde aber jetzt den Teufel tun, und sagen, Union spielt in drei Jahren in der Oberliga. Das ist nicht unser Stil. Vor uns liegt eine knüppelharte Rückrunde. Darüber können wir reden, aber nicht über Träume.