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LK-West 2006/2007: FC Union – SV EK Veilsdorf 1:0 (1:0)

Schiedsrichter: Alexander Roßmell (Nordhausen)
Tor: Daniel Schmidt (23.)
Zuschauer: 300

Der FC Union spielte mit: Rink, Baumbach (60. Stolze), Sellmann, Schmidt, Kummer (GK), Kagramanjan (GK), Scholz, Bartsch (GK), Morosov, Riemann (GK), Reinecke (84. Schönheit)

Der SV EK Veilsdorf spielte mit: Müller (75. Ritter), Thiel, Weikard (GK), Keller, Balleininger, Schüler (GK), Otto (GK), Goldschmidt (65. Wirsing), Langguth (82. Börner) Trier, Hofmann

Spielbericht von Gerd Tuppeit
Quelle: www.thueringer-allgemeine.de

Am Schluss noch gezittert

Mit einem schwer erkämpften 1:0-Sieg über Abstiegskandidat Veilsdorf behauptet der FC Union Mühlhausen die Tabellenführung. Daniel Schmidt erzielte per Kopf das Tor des Tages.
Nach der starken Auswärtsleistung in Schweina waren 300 Zuschauer gespannt, ob das Team die Formsteigerung auch zu Hause bestätigen würde. Mühlhausen begann konzentriert und erspielte sich früh Möglichkeiten durch Bartsch und Kummer. Dagegen agierten die Gäste betont defensiv und hatten außer einem abgeblockten Konter von Trier (21.) im ersten Abschnitt kaum nennenswerte Offensiv-Aktionen.
Anders der Gastgeber, der weiter auf das Tempo drückte. Morosow am linken Flügel, Reinecke per Kopf nach Morosow-Ecke und erneut Morosow nach schönem Scholz-Pass hätten bereits den Bann brechen können. So war es wieder einmal Daniel Schmidt, der einen weiten Ball von Kagramanjan per Kopf aus Nahdistanz am langen Pfosten zum 1:0 im Tor unterbrachte (26.). Eine Aktion über Kagramanjan, Reinecke und Kummer scheiterte vier Minuten später nur knapp, ehe auch der bis dato fast beschäftigungslose Ronny Rink mit einem Hechtsprung kurz vor der Pause einen Gästekonter unterband.
Nach der Pause setzte Union zunächst seine Angriffsbemühungen fort. Reinecke vertändelte eine Chance, dann traf Gästespieler Goldschmidt die eigene Torlatte. Bei weiteren Gelegenheiten für D. Schmidt, Morosow und Sellmann wurde der Ausbau des knappen Vorsprungs versäumt – so wurde es doch noch eine Zitterpartie.
Nach etwa 75 Minuten ließen die Kräfte bei Union rapide nach. Die Gäste wurden plötzlich überlegen und sogar torgefährlich. Rink konnte gerade noch vor Otto klären (76.) und kurz darauf musste der Keeper einen Wirsing-Knaller über die Latte lenken. Am Ende rettete das Liebetrau-Team den hauchdünnen Vorsprung über die Zeit. Die Souveränität der Hinrunde ist derzeit nicht da, und so muss es dann vor allem über den Kampf gehen. Die Mannschaft war am Ende sichtbar „platt“, aber im Aufstiegskampf ist es auch nötig, an körperliche Grenzen zu gehen. Mit dieser Einstellung sollte in zwei Wochen in Viernau ein Sieg möglich sein, um das Fernduell mit Schlotheim bis zum Ende offen zu halten. Da angesichts des Abschneidens der Thüringer Oberligisten eine Relegation der Staffelzweiten ungewiss ist, wird der Staffelsieg für die Aufstieganwärter wohl ein Muss.