Samstag, August 19
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Testspiel: SV Arnstadt/Rudisleben – FC Union 3:3

1.Mannschaft mit toller Leistung – 3:3 in Arnstadt/Rudisleben

SV Arnstadt/Rudisleben – FC Union  3:3 (3:2)

Zuschauer : 69

Torfolge : 1:0 Lippert (1. Min.) 1:1 Kowalczyk (25. Min.) 2:1 Lippert (27. Min.) 2:2 Kowalczyk (30. Min).) 3:2 Gothe (45. Min.)  3:3 Kowalczyk (51. Min.)

 

SG Arnstadt/Rudisleben: Streckenbach (41. Apel), K. Staude (41. Wedekind), Moritz (56. Seel), Merten, Klein, Lux, Lange (65. Voigt), Leischner, T. Staude, Lippert, Gothe

FC Union Mühlhausen : Behn, Beilfuß, Scholz, Baumbach, Kummer, Stolze, Matschiner, Cyckajtys, Jacob (46. Müller), Kowalczyk, Schmidt

Beim Landesliga-Aufsteiger gelang den Männern von Trainer Thomas Geuß ein achtbares 3:3.

Dabei hatten die Platzherren die erwarteten spielerischen Vorteile, die unsere Mannschaft mit Kampfkraft und Teamgeist wettmachte. Dreimal gingen die Schützlinge von Jürgen Heun in Führung, dreimal glichen die Unioner wenig später durch Alexander Kowalczyk aus.


Spielbericht von Gerd Tuppeit

Quelle: www.thueriunger-allgemeine.de

Union holte dreimal Rückstand auf
In einem gutklassigen Fußball-Testspiel trennte sich Landesliga-Absteiger Union Mühlhausen vom Landesliga-Aufsteiger, Rudisleben, leistungsgerecht 3:3. Die Union-Tore erzielte der junge Kowalczyk.

Nach dem überraschenden Abgang von Dominique Sellmann wurde der Auftritt des Union-Teams mit Spannung erwartet. Mit Rudisleben/ Arnstadt wartete auf dem Obertunk ein hochkarätiger Gegner auf Union. Bereits nach wenigen Sekunden schienen sich die Befürchtungen zu bestätigen, als nach einer Schlafwageneinlage der Union-Deckung Torjäger Lippert allein vor dem Tor auftauchte und Keeper Behn mit einer Bogenlampe überwand (1:0). Klein und Leischner hatten danach für die Gastgeber weitere Möglichkeiten. Dann fand Union besser ins Spiel. In der 23. bediente Schmidt mit schönem Pass Kowalczyk, der abgeklärt zum Ausgleich einschob. Doch die Freude der Gäste währte nicht lange. Lippert setzte sich gleich nach dem Wiederanpfiff am rechten Flügel durch, seinen Schuss zum 2:1 aufs kurze Eck aber hätte Behn parieren müssen. So führte der Gastgeber erneut. Doch anders als oft in der Vergangenheit zeigte sich Union davon nicht geschockt. Im Gegenteil: Es folgte die beste Phase der Gäste. Das Signal setzte wieder Kowalczyk, der mit herrlichem Alleingang die Deckung des Landesligisten düpierte und die Nerven besaß, das Solo mit einem Tor zu krönen (27.). Kurz darauf traf Schmidt nach schöner Kombination das Außennetz, und wenig später setzte Kummer einen Kopfball an die Latte. In dieser Phase wäre sogar eine Gästeführung nicht unverdient gewesen.So wollten sich die Gastgeber doch nicht vorführen lassen und erhöhten das Tempo. Nachdem Gothe nach Pass von Lippert zunächst noch an Behn gescheitert war, war der Rudislebener in der nächsten Szene unmittelbar vor der Pause erfolgreich. Er köpfte eine Ecke von Kapitän Lux zum 3:2 unter die Latte.Nach dem Wechsel setzte Union die gute Vorstellung fort. Kummers Schuss wurde noch zur Ecke abgeblockt, in der 48. jedoch konnten die Gäste jubeln. Einen weiten Freistoß von Scholz köpfte Kowalczyk wuchtig zum Ausgleich ein. Alle Bemühungen der Gastgeber, in der letzten halben Stunde noch zum Sieg zu kommen, blieben vergeblich. Wohl traf Voigt noch die Latte (75.), und Cyckajtys und Müller mussten auf der Linie klären, Union hielt aber mit gutem Konterspiel den Druck der Gastgeber im Rahmen. So wurde das Spiel für die Gäste zum Mutmacher, zumal das Ergebnis nicht etwa „ermauert“ wurde. Ausgeglichenes Feldspiel fast über die gesamte Spielzeit zeigte dem Team, dass es auch einem so starken Gegner Paroli bieten kann. Neben Kowalczyk überzeugten vor allem Schmidt (so lange die Kraft reichte) und das souveräne Innenverteidiger-Gespann Beilfuß/Baumbach, das immer besser harmoniert.


Spielbericht aus Sicht der SG Arnstadt/Rudisleben

Quelle: www.svrudisleben.de

Gäste nutzten Fehler konsequent

Auf dem gut bespielbaren Platz am Obertunk entwickelte sich ein munteres Spiel, bei dem die Gäste dreimal einen Rückstand egalisieren konnten. Der spielstarke Landesligaabsteiger zeigte ein aggressives Zweikampfverhalten, wobei er dieses oftmals durch rustikales Einsteigen übertrieb. Die Einheimischen gefielen durch ihr schnelles Umkehrspiel, dazu besaßen sie Vorteile bei den Spiel-und Chancenanteilen. Der Sekundenzeiger hatte noch keine volle Umdrehung vollzogen, da schlug es auch schon im Gästetor ein. David Leischner passte auf den freistehenden Jens Lippert, der den Ball gekonnt über den zu weit vor seinem Tor postierten Keeper Marco Behn zur frühen Führung lupfte (1.). Danach zwang die SG durch ihr Pressing den Gegner zu Fehlern, ein zweites Tor lag förmlich in der Luft. So köpfte der aufgerückte Sebastian Klein ein genaue Rechtsflanke Oliver Langes freistehend an den Pfosten (13.), nach Lipperts Zuspiel wurde der in den Strafraum eindringende Leischner im Abschluß derart gehindert, das hier der Elfmeterpfiff folgerichtig wäre, Schiri Ronis Pfeife jedoch blieb stumm (15.). Nach knapp einer halben Stunde wagten sich die Unioner zum ersten mal in Tornähe und waren prompt erfolgreich, durch einen Ballverlust in der Vorwärtsbewegung kam Alexander Kowalczyk auf links in Ballbesitz, schüttelte seinen Bewacher Sven Merten ab und versenkte das Leder aus halblinker Position ins lange Eck (27.). Die Antwort der SG folgte auf dem Fuße, denn fast im Gegenzug setzte sich Jens Lippert auf dem rechten Flügel gegen zwei Abwehrspieler unnachahmlich durch und überwandt Torwart Behn aus spitzem Winkel (27.). Wieder nur drei Minuten später war es erneut der kaum zu stellende Kowalczyk, der sich allerdings mit gestrecktem Bein den Ball gegen gleich zwei Akteure der SG angelte-auch hier blieb der Pfiff aus-Christian Streckenbach noch umkurvte und zum Ausgleich einschob (30.). Eine weitere Möglichkeit besaß Stefan Kummer, dessen Kopfball die Querlatte touchierte (33.). Fast mit dem Pausenpfiff wuchtete Denny Gothe per Kopf Rocco Lux Eckball unter die Latte (45.). Gleich nach Wiederanpfiff köpfte der völlig ungedeckte Kowalczyk eine Freistoßflanke mühelos zum Ausgleich ein (51.). Im weiteren Verlauf beschränkten sich die Unioner auf Ergebnissicherung, offensive Aktionen blieben nun weitestgehend aus. Die Hausherren setzten sich in der Gästehälfte fest, drängten auf das vierte Tor. Dieses hatte dann Oliver Lange auf dem Fuß, der freistehend aus Nahdistanz eine Kopfballverlängerung Sven Mertens nicht im Kasten unterbrachte (59.). Insgesamt fehlte meist die Präzision beim finalen Pass, oft war ein Abwehrbein der Gäste dazwischen oder technische Fehler verhinderten die eine oder andere Tormöglichkeit. Pech hatte dann in der Schlussphase Dominik Voigt, zum einen traf er mit seiner Linksflanke, die immer länger wurde die Querlatte (83.), dann schlug ein Gästeakteur seinen Direktschuss, nach einer Ecke noch von der Torlinie (86.). Trainer Jürgen Heun zeigte sich nach der Partie nicht unzufrieden, bemängelte aber die großzügige Hilfestellung bei den Gegentoren.