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LK-West: SV EK Veilsdorf – FC Union Mühlhausen 2:1 (1:1)

Torfolge: 0:1 Kummer (8.) 1:1 Trier (24.) 2:1 Langguth (62.)

Schiedsrichter: Postel (Erfurt), Zuschauer: 235

Spielbericht von Gernot Fischer (Quelle: www.thueringer-allgemeine.de)

Die sportliche Krise beim FC Union Mühlhausen spitzt sich weiter zu: Nach dem 1:2 in Veilsdorf blieb das Team im fünften Spiel in Serie ohne Punkterfolg. Auch im Veilsdorfer Weihbachgrund gab es für die Mühlhäuser trotz einer ansteigenden Formkurve nichts Zählbares. Dabei begann das Spiel für die Gäste nach Plan, als Kummer schon nach acht Minuten zur Stelle war und aus vollem Lauf zum 1:0 traf. Gegen die keinesfalls sattelfeste Abwehr der Südthüringer hätte Kowalczyk nachlegen müssen. Doch zunächst verzog er freistehend nur um Zentimeter und auch sein Distanzschuss wurde noch vor der Linie gerettet. Ein Zusammenprall zwischen Keeper Behn und einem Veilsdorfer Stürmer erregte dann die Gemüter auf und neben dem Platz. Der Gast ließ sich leider von der Hektik anstecken und stellte das Fußballspielen fast komplett ein. Folgerichtig kam Veilsdorf zum 1:1 durch Trier, als sich Scholz und Stolze nicht einig waren. Die Gastgeber blieben danach am Drücker, Union brachte das Remis aber in die Kabine. Nach dem Wechsel agierten beide Mannschaften verhalten. Für Aktionen auf Mühlhäuser Seite sorgten Kummer mit einem Kopfball und Bartsch per Distanzschuss. Ernsthafte Gefahr jedoch strahlte die Geuß-Elf nicht aus. Aber auch von den Hausherren kam aus dem Spiel heraus fast gar nichts. So war es am Ende eine Standardsituation, die die Vorentscheidung brachte: Langgut zirkelte dabei einen Freistoß aus halblinker Position über die Mauer und ins lange Eck. Nun war der Tabellenletzte gefordert. Doch anstatt sich aufzubäumen und noch einmal eine Reaktion zu zeigen, verfiel das Team in Lethargie. Zwar besaßen die Unioner nun gegen sich zurückziehende Veilsdorfer mehr Ballbesitz und waren optisch überlegen, doch der letzte Pass kam einfach nicht an. Symptomatisch für die gegenwärtige Situation beim Schlusslicht: Bei einem platzierten Scholz-Schuss, der wohl ins Tor gegangen wäre, stand Kummer im Weg und „rettete“ für die Gastgeber. Während Union weiter das Tabellenende ziert, haben sich die Veilsdorfer, die keine Bäume ausgerissen haben, mit dem Dreier in der Spitzengruppe festgebissen. Die Geuß-Schützlinge haben nun zwei Wochen Zeit, sich gedanklich auf das wichtige Spiel gegen Suhl am 11. Oktober vorzubereiten.