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LK-West: FC Union – Glücksbrunn Schweina 1:1 (0:1)

Schiedsrichter: Thomas Gottwald (Salza) / Torfolge: 0:1 Franke (23.), 1:1 Hoffmann (69.) / Zuschauer: 120

Das erste Rückrundenspiel gegen die SG Glücksbrunn Schweina brachte den Gastgebern nicht die erhofften drei Punkte, am Ende mußte man sich mit einer Punkteteilung zufrieden geben. Die Gäste gingen nach einem groben Abwehrschnitzer mitte der 1. Hälfte mit 1:0 in Führung. Zu allen Überfluß sah Erik Stolze noch den „Roten Karton“ in der 41. Minute.

Als nach der Pause auch die Gäste einen Akteur nach Platzverweis verloren, gelang den Platzherren der verdiente Ausgleich.

 

 

Der FC Union Mühlhausen spielte mit: Geuß, Kümpfel, Stolze (42. RK), Baumbach, Beilfuß (GK), Gallien, Hoffmann, Kummer (GK), Bartsch (GK)(46. Schwabe), Schmidt,D. (67. Mai), Schmidt, C. (82. Matschiner)

 

Die SG Glücksbrunn Schweina spielte mit: Wugk, Scheel (85. Schellenberg, R.), Bießmann, Vogt, Kley, Quade, Kolk, Schellenberg, P. (GK), Franke, Harnack, Friese (GRK 57.)

 

Spielbericht von Gerd Tuppeit (Quelle: www.thueringer-allgemeine.de)

 

Wenigstens einen Punkt

Auch im Heimspiel gegen Glücksbrunn Schweina gelang Union Mühlhausen nicht der ersehnte Dreier. Diesmal hieß es leistungsgerecht 1:1-Unentschieden, das Tor der Gastgeber markierte Volker Hoffmann.

Union begann eifrig und hatte durch den engagierten Gallien die ersten Möglichkeiten. Auch Hoffmanns Chance in der 20. Minute brachte wie eine weitere gute Aktion kurz darauf keinen zählbaren Erfolg. Die zunächst sehr reservierten Gäste machten es besser: Nach einem Fehler von Kummer spielten Harnack und Friese mit schnellen Pässen die gesamte Union-Deckung. Torjäger Franke verwandelte Frieses Flanke freistehend unhaltbar zum 0:1 (25.).

Nun hatten die Gäste Selbstvertrauen. Schellenberg, Franke und der starke Kolk hätten bei ihren gefährlichen Kontern die Führung durchaus ausbauen können. Union agierte nach dem Rückstand zunächst wie gelähmt und wurde eine Minute vor der Pause erneut geschockt, als Verteidiger Stolze nach einer Notbremse gegen Kolk völlig berechtigt die Rote Karte erhielt. Ein von Geuß sicher gehaltener Franke-Freistoß beendete dann den ersten Spielabschnitt.

Nach dem Wechsel wurde Union stärker und baute seine Feldüberlegenheit aus. Unterstützung erfuhr das Team dabei auch durch Schweinas Stürmer Friese, der sich nach wiederholtem Foulspiel Gelb-Rot abholte und so wieder für numerischen Gleichstand sorgte. Union drängte nun massiv auf den Ausgleich, doch Galliens Freistoß parierte Keeper Wugk per Fußabwehr. Auch Hoffmann hatte bei seiner Doppelchance etwas Pech. In der nächsten Situation aber nutzte der Neuzugang einen Fehler des Schweinaer Torhüters, um zum Ausgleich einzuschießen (70.).

Kurz darauf verzog Hoffmann nur knapp, danach wurde ein Kopfball von Kummer sichere Beute von Wugk. Der Keeper parierte auch Kummers satten Schuss. In der Endphase waren die Gäste wieder da und sorgten vor allem durch den nun als einzige Spitze agierenden Kolk für Gefahr. Nach 83 Minuten scheiterte der beste Gästeakteur nur knapp, im Gegenzug hatte C. Schmidt eine Riesenchance. Als Kolk aber drei Minuten vor Schluss mit einem fulminanten Freistoß den Innenpfosten traf, waren auch die Skeptiker auf den Rängen mit dem einen Punkt durchaus zufrieden, obwohl Beilfuß mit einem Kopfball in der Schlussminute fast noch den Sieg gesichert hätte.

Am Ende hilft der eine Punkt Union nicht wirklich weiter, zumindest aber gab es keine weitere Heim-Niederlage. Auffallend war am Rande des Spiels, dass wegen des reduzierten Wochenendprogramms viele, nun in anderen Vereinen aktive, ehemalige Union-Spieler als Zuschauer im Aue-Stadion weilten. Angesichts der eher mäßigen Vorstellung beider Teams blieb den Ex-Unionern am Rande auch noch genug Zeit, physikalische Gesetzmäßigkeiten zu diskutieren, die nur sehr bedingt mit dem laufenden Spiel zu tun hatten.