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Köstritzer Verbandsliga: Eintracht Sondershausen – FC Union 5:0 (1:0)

Mit einer deutlichen 0:5 Niederlage kehrten die Unioner vom Auswärtsspiel aus Sondershausen zurück.

Zuschauer: 140 / Schiedsrichter: Jan Kanzler (Eisenach) / Torfolge: 1:0 Brunner (32.), 2:0 Ludwig (61.), 3:0 Ludwig (71.), Rasch (73.), 5:0 Rothe (78.) Der BSV Eintracht Sondershausen spielte mit: Greschke, Günther (76. Wattrodt), Treuse (GK), Rasch, Brunner, Bertram, Caspar, Duft (82. Menke), Lutze, Ludwig, Rothe

Der FC Union spielte mit: Kawczynski, Rauer (GK), Meyer, Ilgmann, Otte, Schönheit, Rost (5. Cyskajtys), Göschick (68. Montag), Verner, Ibojan (60. Kümpfel), Schmidt

Spielbericht von Alexander Krospe (Quelle: Thüringer Allgemeine Mühlhausen)

„Wenn Caspar geht, steigen wir ab“, sah ein Zuschauer beim Heimspiel der Eintracht gegen Union Mühlhausen in der 18. Minute schwarz. Gerade sprang das Torgespenst mit vollem Einsatz in eine Eingabe von Felix Bertram und verfehlte per Kopf nur minimal das Gehäuse. Es war die einzig gefährliche Aktion in den ersten 25 Minuten der Partie, die von viel Regen und wenig Standfestigkeit der beiden Mannschaften geprägt war. „Letzte Woche haben wir in Altenburg noch im Hitzekessel bei 30 Grad gespielt. Da mussten wir uns erstmal auf das Mistwetter umstellen“, so Eintrachts Trainer Thomas Stang. Nach etwa einer halben Stunde schien dies gelungen. Markus Brunner testete aus 20 Metern erstmals die Rutschfestigkeit der Torwarthandschuhe von Unions Krzysztof Kawczynski (27.). Der hatte einige Probleme, den Ball übers Tor zu lenken. Deswegen probierte es Brunner fünf Minuten später wohl gleich nochmal. Sein „Strich“ aus 25 Metern schlug unhaltbar im rechten Winkel zum 1:0 ein. Distanzschüsse schienen in der ersten Halbzeit bei dem rutschigen Untergrund und der vielen Abwehrbeine der Mühlhäuser ein bewährtes Mittel. Bertram (41.) und Caspar (43.) zielten allerdings nicht genau genug.

Zu Beginn der zweiten Hälfte scheiterte Caspar per Direktabnahme am langen Pfosten nach Duft-Freistoß aus fünf Metern an Kawczynski (49.). Unions Keeper, der zur Pause auf ein langärmliges Trikot umstieg, sollte es fortan nicht mehr kalt sein. Nach einer Duft-Ecke brannte es lichterloh im Mühlhäuser Strafraum (54.). Nach einer Stunde sorgte der extrem starke Stephan Ludwig, Sturm-Ersatz für den arbeitsbedingt fehlenden Peter Thurnbacher, für das Glanzlicht des Tages. Per Fallrückzieher erzielte er aus zehn Metern sein erstes Saisontor und fiel anschließend seinem Trainer in die Arme. „Er hat richtig befreit aufgespielt und sich viel getraut. Ihm war der Spaß auf seiner Lieblingsposition anzumerken“, lobte Stang den sonst meist im Mittelfeld aufgebotenen Ludwig. Der bewies weiter seinen Torriecher. Nach Dufts verschossenem Elfmeter staubte Ludwig ab (71.) und krönte seine Leistung mit der schönen Vorarbeit zum 5:0 durch Patrick Rothe (78.). Ein vorzeitiges Geburtstagsgeschenk bescherte sich Daniel Rasch mit seinem Treffer (4:0/73.). Am Mittwoch wird der Kapitän 33 Jahre jung. In der Nachspielzeit verpasste Sebastian Caspar das halbe Dutzend, als sein Schuss auf der Linie geklärt wurde. Eintracht zeigte auch ohne ein Tor von seinem Topstürmer exzellente Treffsicherheit.