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Frauen Verbandsliga: FF USV Jena III – FC Union 3:2 (2:1)

Auch am zweiten Spieltag konnten unsere jungen Mädels noch nichts Zählbares aus der neuen Liga mitbringen. In Jena hatte man es am Sonntagnachmittag mit der Drittvertretung des USV Jena zu tun. Verstärkt wurde das Team durch 3 Spielerinnen aus der 2. Bundesliga. Dazu kam, das die Grippewelle schon unter der Woche viele Spielerinnen flach legte. So fehlten Franz, Fehringer, Wichert, Kümmel, Kurzner und Wagner. Zudem weilte Paula Meyer bei der Thüringenauswahl.

Verstärkt wurde das Team durch Sarah Fröbe und Jasmin Steinbrecher von den B-Juniorinnen. Die kompletten 90 Minuten war der USV in der Folge das tonangebende Team und die Unionerinnen waren größtenteils mit Defensivaufgaben beschäftigt. Aber diese Aufgaben erfüllten alle mit großer Leidenschaft und Einsatzbereitschaft. Immer wieder hatte eine Spielerin einen Fuß dazwischen oder bei der Union-Torfrau war Feierabend. In der 24. Minute dann ein langer Ball. Die junge Steinbrecher auf der Liberoposition traf den Ball nicht richtig und die zweitligaerfahrene Rieman lief allein aufs Tor zu und verwandelte eiskalt. Dies war Steinbrechers einziger Wackler, die ansonsten auch eine starke Leistung zeigte. Nach einem fragwürdigen Foul in der 27. Minute gab es aus 22 Meter Freistoß für den USV. Diesen schlenzte Anne Brandl direkt in den Winkel. Tschiesche hatte hier keine Chane. Aber wenn Union den Ball flach und schnell in die Spitze spielte, ergaben sich auch für die Mühlhäuserinnen Chancen. In der 32. steckte Rittmeier auf Eichenberg durch. Diese lief allein auf die Torhüterin zu, scheiterte aber an einem starken Reflex der Schlussfrau. In der 42. Minute dann eine super Einzelleistung von Jessica Groß. Am eigenen Strafraum erkämpfte sie den Ball, setzte sich auf der Außenbahn gegen drei Jenarinnen durch und lief bis zur anderen Grundlinie. Ihren genau getimeten Pass in den Rücken der Abwehr nahm Sarah Fröbe direkt und versenkte den Ball im langen Eck. Mit diesem Ergebnis ging es dann in die Halbzeitpause. Nach der Pause stellte Union etwas um und stopfte nun die Löcher im Mittelfeld besser. Der USV kam nun nicht mehr so häufig zu Chancen. Union kam dabei nur vereinzelt zu Kontern. So scheiterte Fröbe aus spitzem Winkel in der 72. Minute an der Jenaer Schlussfrau. In der 77. Minute setzte sich Rupprecht links sehr gut durch und schlug einen diagonalen Ball auf Görtler. Diese nahm das Leder gut runter und verwandelte im kurzen Eck. Nun stand es zwar etwas glücklich aber nicht ganz unverdient 2:2. Aber nun fehlte unseren Unionerinnen ein bisschen die Cleverness um dieses Ergebnis über die Zeit zu bringen. In der 81. Minute konnte die Abwehr den Ball nicht vernünftig klären und Riemann lief allein aufs Tor zu und markierte das 3:2. Mit diesem Resultat endete das Spiel.

Fazit: Eine Leistungssteigerung zur letzten Woche war eindeutig zu sehen. Trotz des Fehlens wichtiger Akteure konnte man Jena Paroli bieten. Darauf lässt sich aufbauen. Nächte Woche kommt es zum UH-Derby mit Bad Langensalza. Hier will Union dann endlich etwas Zählbares mitnehmen. Bis dahin sollten alle Spielerinnen wieder an Bord sein.

Der FC Union spielte mit: Tschiesche – Groß, Steinbrecher, Göbel (Sekal) – Gaspar, Preuß (Busse) – Görtler, Rittmeier, Rupprecht – Fröbe, Eichenberg