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Kreisliga: Sieg im umkämpften Kellerduell stand schon nach 37 Minuten fest

GW Schönstedt- FC Union II  2:3

Es war Kampf pur. Die Eisernen sind ganz gut in’s Spiel reingekommen. Max Hottop setzt sich links beim Tor im Strafraum gegen zwei Mann durch und schießt aus spitzem Winkel flach ins lange Eck-0:1. Super Tor. Doch im Gegenzug gibt es Ecke für Schönstedt. Da stimmt die Zuordnung in der Abwehr nicht, ein Schönstedter Spieler steht fünf Meter vor dem Tor völlig frei und kann unbedrängt einschieben-1:1. Danach sind Gäste die spielbestimmende Mannschaft ohne aber Chancen zu erspielen. Bei guten Spielzügen von uns ist kein Abnehmer vor dem Tor. Das zweite Tor ist ist schön herraus gespielt. Arne Franke wird über rechts geschickt, bringt den Ball zu Christian John, der ihn an die Latte schießt von dort springt der Ball zu „Hotti“, der den Ball überlegt ins Tor schiebt-1:2. Von da an sind wir die bessere Mannschaft. Tim Hebestreit schnappt sich an der Mittellinie den Ball und setzt zum Solo an, er tanzt vier Gegenspieler aus und wird im Strafraum gelegt, der Schiedsrichter pfeifft sofort. Den Strafstoß verwandelt Tim sicher-1:3. Schönstedt ist nur bei Ecken gefährlich. Den Deckel muss Ibrahim Safadi drauf machen, aber aus fünf Metern schießt er den Ball einen Meter über das Tor. Unsere Hintermannschaft hatte Probleme mit den langen hohen Bällen der Gastgeber und mit dem holprigen Platz. Das 2 3 entsteht aus einem langem Ball, dann kommt Christopher Müller aus dem Tor, Jonas Amonat geht mit dem Kopf zum Ball und überspielt seinen Torwart, da hat die Abstimmung nicht gepasst, ein Schönstedter läuft dazwischen, hat das leere Tor vor sich und braucht nur noch einschieben-2:3, aber auch nicht verwunderlich, da die Hintermannschaft bis auf Martin Fritzlar und Jonas Amonat kommplett eine Andere war, als in den letzten Spielen.  Die zweite Halbzeit ist dann nur noch Abwehrkampf, wir verteidigen mit Glück und Geschick. Aber Schönstedt erspielt sich auch kaum Torchancen oder unser Torwart Christopher Müller ist  auf dem Posten. In eimer an Chancen armen zweiten Halbzeit wird es nur noch zweimal gefährlich für Union, in der 75 Minute gibt es Elfmeter für Schönstedt, der absolut berechtigt war. Aber der Spieler von Schönstedt schießt über das Tor. In der 90. Minute gibt es nach Verletzung eines Schöstedters, Schiedsrichterball, den der Schönstedter Spieler aus 35 Metern ins Tor von Union schießt. Danach gibt es nach Beratung der Schiedsrichter nur noch Tumult, weil der Schiedsrichter das Tor nicht gibt. Nach einer fünfminütigen Nachspielzeit ist der Abpfiff eine Erlösung und wir gewinnen ein turbulentes Spiel. Durchatmen, das war nichts für schwache Nerven.